Diese drei Grundeinstellungen zu Geld stehen zwischen Dir und Deinem Reichtum

Wie du Deinen inneren Schweinehund überwinden kannst.

Bei den Themen Altersvorsorge, Rentenlücke oder Geldanlagen überkommt einen blitzartig ein schlechtes Gewissen. Wäschewaschen, Staubsaugen oder die Spülmaschine ausräumen sind auf einmal wichtiger, bevor man das leidige Thema Geld angeht. Doch warum haben zwar die meisten von uns das Gefühl, es ist höchste Eisenbahn Themen wie Altersvorsorge und finanzielle Unabhängigkeit in Angriff zu nehmen, machen es aber trotzdem nicht?

Der Grund ist nicht mangelndes Interesse. Geld geht uns alle etwas an und obwohl man sagt, dass Geld einen nicht glücklich macht, macht es zumindest auch nicht unglücklich. Die meisten von uns haben viel Respekt, in die intransparente und komplexe Welt der Finanzen einzusteigen und fürchten, dass man unfassbar viel Zeit investieren muss und man es am Ende trotzdem nicht versteht. Und so schieben wir Fragen wie „Bin ich gut aufgestellt was meine Altersvorsorge angeht“, „Was für eine Finanzstrategie möchte ich fahren“ und „Wie kaufe ich überhaupt Aktien“ weiter vor uns her.

Die drei Gründe, warum es so schwierig ist das Thema Geld in Angriff zu nehmen und wie Du Deinen inneren Schweinehund trotzdem überwinden kannst findest du hier:

1. Im Finanzdschungel bin ich verloren. 

Bevor man überhaupt angefangen hat die Finanzwelt zu betreten fühlt man sich in ihr schon verloren. Aktien, Fonds, Immobilien, Staatsanleihen, ETFs – es gibt unendlich viele Optionen. Wer schon einmal den Gang zum Bankberater gewagt hat, geht meist mit dem mulmigen Gefühl aus dem Gespräch, dass vor allem die Bank verdient.  Doch was ist der beste Weg, um sich zu informieren? Sind Vermögensberater nicht nur etwas für Reiche? Für den Rat der Eltern ist man doch auch irgendwie zu erwachsen und Google hat leider nicht die schnelle, allwissende Antwort parat. Beim Thema Geld beschleicht einen das Gefühl, die Branche verdient auch an der Unwissenheit ihrer Kunden. Davor schützt nur, sich selbst schlau zu machen. Um eine gute Finanzstrategie zu entwickeln muss man weder Finanzexperte noch der „Wolf of Wallstreet“ werden. Wichtig ist, dass man weiß wo und wie man starten soll. Man wird nicht darum herum kommen, am Anfang etwas Zeit zu  investieren, um das 1×1 der Finanzwelt zu lernen. Als Belohnung dafür fühlt es sich unfassbar gut an zu wissen, wo man finanziell steht und dem Bankberater beim nächsten Mal die richtigen Fragen stellen zu können. Also beim Thema Geld einfach den Sprung ins kalte Wasser wagen, auch wenn man noch nicht alles versteht, ganz nach dem Prinzip: “Learning by Doing”.

 

2. Die paar Euro lohnen sich doch nicht 
Aktuell kann ich es mir nicht leisten Geld zur Seite zu legen, das mache ich später wenn der nächste Karrieresprung, Bonus oder der neue Job kommt. Das ist tatsächlich eine der beliebtesten Ausreden. Doch auch mit wenig Geld, macht es Sinn mit dem Anlegen anzufangen. Es gibt keine Mindestsumme, ab der man starten kann. Wenn ihr beispielsweise 30€ im Monat anspart (Annahme 3% Verzinsung), wachsen eure Ersparnisse in 25 Jahren auf über 13.000 Euro an. 30€ pro Monat entspricht etwas mehr als 2 Coffees to go pro Woche auf die Du verzichten müsstet. Es ist nie zu spät mit dem Anlegen zu starten, aber je früher Du startest, umso einfacher und schneller geht es in der Zukunft. Das ist die Magie des Zinseszins – klingt vielleicht kompliziert, ist es aber gar nicht. Auch diesen Fachbegriff erklären wir Euch bald in ganz normalen, einfachem Deutsch :). 

3. Mein Job ist meine Altersvorsorge 
Ich bin davon ausgegangen, dass mein Job als Altersvorsorge ausreicht. Aus reiner Neugier wollte ich herausfinden, ob ich eine Vorsorgelücke in der Zukunft habe, wenn ich mich auf mein Gehalt verlasse. So bin ich auf der Website www.ihre-rentenluecke.de  (Werbung, unbezahlt, da Markennennung) vom deutschen Institut für Altersvorsorge gelandet. Das ganze funktioniert super schnell mit nur vier Klicks und liefert zumindest mir ein erschreckendes Ergebnis. Eine dicke monatliche Vorsorgelücke, die sich leider nicht von alleine schließt – und Lücke ist hier noch ein netter Begriff. Sich nur darauf zu verlassen, dass der Staat eine Lösung für das Rentenproblem findet ist mir zu unsicher. Umso wichtiger ist es, eine Finanzstrategie aufzustellen, die diese Lücke schließt.  Unter dem Stichwort passives Einkommen und Altersvorsorge werden noch einige Blogposts folgen, die helfen, diese Vorsorgelücken zu verkleinern bzw. zu schließen.

Rechne mit Deinem inneren Schweinehund ab und behalte im Hinterkopf, dass Du nicht alles wissen musst, um beim Thema Geld mitreden zu können. Wichtig ist es, den ersten Schritt in die richtige Richtung zu machen und sich zu informieren. Ein paar Minuten am Tag reichen schon aus, um langsam in das Thema einzusteigen. Das kannst Du natürlich mithilfe unseres Blogs, Instagram und Facebook tun oder aber mithilfe einer Vielzahl an Büchern, Podcasts oder Videos. Alles, was Dir mehr über Geld und Finanzen beibringt ist erlaubt. Je besser Du Deine Finanzen verstehst und Dich selbst kennst, umso einfacher wird es werden. Dieses Wissen ist der Schlüssel für finanzielle Unabhängigkeit in der Zukunft. 

Wir hoffen, der Post hat Dir gefallen und freuen uns über Deine Likes und Kommentare. Gerne auch zu weiteren Themen, die Dich interessieren oder bei denen Du Erklärungsbedarf hast. 

Die Information in diesem Blogpost basieren auf Recherchen und unserem besten Wissensstand. Sie ersetzen nicht eine professionelle Finanzberatung. Die Anwendung, der hier genannten Empfehlungen, erfolgt auf eigenes Risiko.

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