Deine persönliche Vermögensbilanz

Du willst das Thema Finanzen in Angriff nehmen, weißt aber nicht, wo du starten sollst? 

Wenn du dich fragst, wie du dir schnell und einfach einen guten Überblick über deine Finanzen schaffen kannst, bist du hier genau richtig. In den nächsten Artikeln zeigen wir dir, wie du eine persönliche Vermögensbilanz erstellst, ein Haushaltsbuch führst und deine Sparrate festlegst – die ersten drei Schritte, um deine Finanzen in den Griff zu bekommen.

Weißt du genau, wie hoch dein Vermögen ist und wie hoch deine Schulden sind? Die meisten von uns wissen die Antwort nicht ganz genau. Doch hier lohnt es sich Transparenz zu haben, denn so du herausfinden, ob dein bisheriges Geld gut angelegt ist, oder ob es an der Zeit ist etwas zu ändern. Ein guter Überblick über deine eigenen Finanzen erleichtern dir außerdem deine Finanzentscheidungen. Am einfachsten schaffst du dir diesen Überblick mit Hilfe einer persönlichen Vermögensbilanz. Und wer weiß, vielleicht hast du schon mehr auf der hohen Kante, als du eigentlich denkst.

DIE VERMÖGENSBILANZ – WAS SOLL DAS SEIN? 

Die persönliche Vermögensbilanz funktioniert ähnlich wie eine Inventur und gibt dir einen Überblick über deinen finanziellen IST-Status. Auf der linken Seite stehen die Vermögenswerte, also alles, was Wert generiert wie z.B. Bargeld, das Geld auf deinem Girokonto, Immobilien, Aktien, usw. Auf der rechten Seite stehen deine Verbindlichkeiten, also deine Schulden. Hierzu gehören Kredite, z.B. für Immobilien oder das eigene Auto, aber auch alle sonstigen Schulden, die du hast. 

Zur Erstellung deiner persönlichen Vermögensbilanz haben wir ein Template für dich entwickelt.

klicke hier für dein Template zur Vermögensbilanz

 

Du wirst reicher, je mehr du in echte Vermögenswerte investierst. Vermögenswerte unterscheiden sich in Werte, die dir ein passives Einkommen verschaffen (z.B. Miete) und Werte, die nur einen Wert haben, wenn du sie verkaufst
(z.B. Aktien ohne Dividende oder Gold).

WAS SIND VERMÖGENSWERTE:
Zu den Vermögenswerten zählen

  • Bargeld
  • Geld auf deinen Girokonten, Tagesgeld, Paypal etc.
  • Sparbuch, Festgeldkonten
  • Wertpapiere (Aktien, ETFs, Fonds, etc.)
  • Rohstoffe wie z.B. Gold
  • Elterngeld & Kindergeld
  • Immobilien (eigene oder z.B. Mieteinnahmen)
  • sonstiges

Wenn du dir unsicher bist, was der richtige Wert ist, den du eintragen sollst, stell dir einfach vor, du müsstest dein Vermögen heute verkaufen. Der Wert, den dein Vermögen erzielen würde, wenn du es heute liquidieren müsstest, ist der richtige Wert für deine Bilanz.  

WAS SIND VERBINDLICHKEITEN:
Auf der rechten Seite trägst du deine Verbindlichkeiten, also deine Schulden ein.

  • Konsumschulden
  • Immobilienkredite (eigene und vermietete)
  • Bafög
  • kurzlaufende Schulden / Dispokredite (z.B. Kreditkarte)
  • sonstiges

Es gibt Schulden, die dein Vermögen steigern (wie z.B. Immobilienkredite) und
Schulden, die dein Vermögen verringern (wie z.B. Konsumkredite).

Manche Verbindlichkeiten haben den Vorteil, dass sie Wert generieren und deine linke Vermögensseite steigen lassen. Dazu gehören z.B. Immobilienkredite. 

Konsumkredite hingegen schmälern dein Vermögen. Da Banken sich Konsumkredite verhältnismäßig teuer bezahlen lassen, macht es Sinn diese so schnell wie möglich zurückzuzahlen. Konsumschulden verleiten einen dazu sich Dinge zu leisten, für die man eigentlich zurzeit kein Geld hat. Das soll nicht heißen, dass du dir den neuen Fernseher, das neue Smartphone oder ein größeres Auto nicht mehr gönnen kannst. Vielmehr bedeutet es sich diese Dinge erst zu kaufen, wenn das Geld dafür auch tatsächlich da ist.

Schreib uns gerne einen Kommentar, wenn du noch Fragen zur Vermögensbilanz hast. Wir hoffen, der Artikel hat dir gefallen und du hast Lust bekommen gleich mit deiner eigenen Vermögensbilanz  loszulegen.

Die Information in diesem Blogpost basieren auf Recherchen und unserem besten Wissensstand. Sie ersetzen nicht eine professionelle Finanzberatung. Die Anwendung, der hier genannten Empfehlungen, erfolgt auf eigenes Risiko.

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