Die verschiedenen Einkommensarten – und warum Einkommen manchmal besser als Vermögen ist?

Wer in Deutschlands Großstädten eine Wohnung sucht, der muss das perfekte Mieterprofil und viel aktives Einkommen mitbringen

Der Wohnungsmangel hierzulande hat Vermieter extrem wählerisch werden lassen, so dass eine übliche Bewerbungsmappe auch mal 50 Seiten mit Fotokollage beinhalten kann. Anfang April demonstrierten noch tausende Berliner auf dem Alexanderplatz gegen die hohen Mieten und das marktwirtschaftliche Vorgehen der großen deutschen Immobilienbesitzer. 

Wir haben mit vielen Wohnungssuchenden gesprochen und dabei haben wir eines gelernt. Die deutschen Vermieter schauen nicht nur aufs Geld. Vielmehr kann man mit seiner Bewerbung überzeugen, wenn man ein gut verdienender deutscher Bewerber oder Bewerberin ist – am besten ein Ehepaar ohne Kinder mit zwei stabilen Einkommen. “Nur” reich zu sein, also Vermögen angehäuft zu haben, aber keinen normalen Job mit aktivem Einkommen zu haben, wird bei den deutschen Vermietern eher ungern gesehen. Vermögen, so meinen viele Vermieter, kann schnell verschwinden und ausgegeben werden.

Träumst du von einem Leben, wo du richtig vorgesorgt hast und jetzt von deinem investierten Vermögen lebst? Für uns ist das ein Vorzeigebeispiel. Du bist Jemand, der sich um seine finanzielle Vorsorge frühzeitig gekümmert hat und jetzt Zeit hat, an anderen Projekten und Hobbies zu arbeiten, ohne von dem Gehalt eines Vollzeitjobs abhängig zu sein. 

An dieser Stelle fragen wir uns, was ist eigentlich der genaue Unterschied zwischen Einkommen und Vermögen?

Was ist der Unterschied zwischen Einkommen und Vermögen?

Ganz einfach formuliert fallen unter Einkommen regelmäßige Geldeinnahmen, wie dein Gehalt, Rente, Versicherungsauszahlungen, Mieteinnahmen, Sozialhilfe vom Staat oder Einnahmen aus einem Zinsdepot. 

Es gibt zwei Arten von Einkommen: aktives und passives Einkommen. Der Unterschied ist ganz einfach: 

  • Aktives Einkommen

    Gehalt aus angestellter oder selbstständiger Arbeit. Du musst also aktiv dafür arbeiten, um aktives Einkommen zu erhalten.

  • Passives Einkommen

    Dein Geld arbeitet für dich, ohne dass du aktiv dafür jeden Tag etwas tun musst. Beispiele hierfür sind Dividenden und Zinsen von Investitionen oder Einnahmen von Produkten, die du in der Vergangenheit entwickelt hast

Der große Unterschied zwischen diesen beiden Einkommensarten ist der Zeitfaktor. Denn bei aktivem Einkommen musst du jeden Tag selbst etwas dafür tun, um dein verdientes Gehalt zu erhalten. Hingegen arbeitest du bei passivem Einkommen einmal über einen Zeitraum an der Erstellung deines Produktes oder deiner Dienstleistung, die dann meist völlig automatisiert von alleine, ohne weiteren Arbeitsaufwand, Geld in deine Tasche spült. Klingt verlockend oder :)?

Zeit ist Geld
trifft insbesondere bei aktivem vs. passiven Einkommen zu. Das passive Einkommen hat den großen Vorteil, dass es rund um die Uhr arbeiten kann wohingegen das aktive Einkommen von deiner eigenen Zeit abhängt.

Wenn das alles noch zu abstrakt klingt, hier einige Beispiele für passives Einkommen: 

  • Dividenden aus deinem Aktiendepot
  • Mieteinahmen aus deiner Eigentumswohnung
  • Zinseinnahmen von einem Tagesgeldkonto
  • Einnahmen von einem Buch, dass du geschrieben hast
  • Renteneinahmen deiner Rentenversicherung
  • Einnahmen eines Online-Kurses, den du produziert hast

Was bedeutet Vermögen genau?

Hier runter fallen Dinge wie Bargeld, positives Guthaben auf deinem Konto, teure Sachgegenstände, wie Kunstgegenstände, aber auch eine Immobilie, ein schickes Auto oder ein Investmentdepot. Zum Vermögen zählen auch Forderungen, also Schulden und andere finanzielle Ansprüche, die du gegenüber Jemandem hast. Vermögen kann also positiv sein (dann hast du mehr Besitz an Geldwerten), es kann genauso gut aber auch negativ sein (in dem Fall hast du also mehr Schulden als Besitz). Für dich ist es also wichtig zu ermitteln, was dein Reinvermögen oder auch Nettovermögen ist. Dazu verwendest du am besten unser kostenloses Template zur Ermittlung deiner eigenen Vermögensbilanz.

Wenn du eine positive Vermögensbilanz hast und passives Einkommen total spannend findest, dann steht dir nichts mehr im Weg einfach loszulegen. Wir wollen dir anhand ganz einfacher Schritte zeigen, wie du dir mit deinem aktuellen Job ein positives Nettovermögen aufbauen kannst, um davon auch eines Tages, leben zu können. Sei gespannt auf unsere nächsten Posts! Und denk dran:

Don't be afraid of being different. Be afraid of being the same as everyone else.

 Ja und an die Vermieter deutscher Großstädten haben wir nur diese eine Frage: Ist Einkommen aus einem normal bezahlten Job wirklich sicherer als eine solide positive Vermögensbilanz, die passives Einkommen generiert?  

Die Informationen in diesem Blogpost basieren auf Recherchen und unserem besten Wissensstand. Sie ersetzen nicht eine professionelle Finanzberatung. Die Anwendung, der hier genannten Empfehlungen, erfolgt auf eigenes Risiko.

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