Wie findest du deine Sparquote?

“Wer spart, der hat” – kennst du dieses Sprichwort. Auch wenn es schon uralt ist, hat es bis heute nicht an Relevanz verloren. Wenn du deine Finanzen selbst in die Hand nehmen möchtest und dich nicht ausschließlich auf den Staat für deine Rente verlassen möchtest, dann ist dieser Blogpost genau richtig für dich. 

In unseren letzten Posts haben wir dir veranschaulicht, wie du zunächst deine eigene Vermögensbilanz aufstellst, wie du dann deine persönlichen Ausgaben anhand eines Haushaltsbuchs im Überblick behältst und wie du deine Einkommensquellen in aktive und passive Kategorien einordnen kannst. Diese drei Konzepte lassen sich alle unter dem Begriff Sparquote zusammenfassen. Also ein wirklich spannender Wert, mit dem du diese drei Konzepte (dein Einkommen, deine Ausgaben und dein Erspartes) im Blick behältst. 

Was ist genau die Sparquote?

Falls das Konzept neu für dich ist, bedeutet die Sparquote nichts anderes als den prozentualen Anteil deines Netto-Einkommens, den du nach allen Ausgaben sparst. In anderen Worten ist es also das, was dir am Monatsende an Geld übrig bleibt. Als Formel würde das so aussehen: 

Sparquote = Monatlich Erspartes / Monatliches Netto-Einkommen

Dein monatliches Netto-Einkommen = Monatliche Einnahmen – Monatliche Ausgaben. 

Laut statista (unbezahlte Werbung) lag im Jahr 2018 die durchschnittliche Sparquote von uns Deutschen bei 10,4%. Die meisten Deutschen sparen also nur einen recht kleinen Teil ihres Einkommens. Wie viel Geld legst du jeden Monat zur Seite? Kennst du deine aktuelle Sparquote? Schau dir die durchschnittliche Sparquote der letzten 28 Jahre hier in Deutschland an und vergleiche wo du liegst. 

Quelle: Bundesbank

Um das Thema Sparen richtig anzugehen, empfehlen wir dir dich gut zu organisieren. Das bedeutet mehrere Konten zu führen: 

1) Ein Girokonto für deine Gehalts- und weiteren Geldeingänge und Alltagskosten 
2) Ein Sparkonto oder besser noch Spardepot für deinen langfristigen Vermögensaufbau 
3) Ein Tagesgeldkonto oder Spardepot für deinen Notfallgroschen 

Ist etwas an deinem Auto kaputt, oder brauchst du ganz unerwartet eine neue Waschmaschine, kannst du diese Kosten über dein Notfallgroschenkonto zahlen. Wie viel du auf dieses Konto einzahlst, hängt ganz von deiner Lebenssituation ab. Für einen Einpersonenhaushalt empfehlen wir allerdings mindestens drei Nettomonatsgehälter zur Seite zu legen. Das Notfallgroschenkonto solltest du mit der Zeit angepasst an deine finanzielle Situation weiter aufbauen. Von deinem Girokonto solltest du zu Monatsanfang am besten per Dauerauftrag einen fixen Betrag auf dein Spardepot einzahlen. Der optimale Zeitpunkt dafür ist der Monatsanfang, damit du nicht in Versuchung gerätst, dein Geld doch noch auszugeben. Ist es nämlich erst einmal auf deinem Sparkonto, wirst du deinen Lifestyle dann entsprechend anpassen. 

Zahle Dich selbst zuerst und überweise Dir am 

Monatsanfang einen fixen Betrag auf Dein Sparkonto.

Eine andere einfache Faustregel zum Sparen ist die 50-30-20 Regel. Nimm dein Netto-Einkommen und teile es in drei Gruppen ein: 

‣ 50% für dein tägliches Leben: Wohnung, Essen, Versicherungen, Transport usw. 
‣ 30% für deine Hobbies und Glücksmomente: Urlaub, Tenniskurs, Essen gehen usw. 
‣ 20% für deine finanzielle Unabhängigkeit. Dies ist dein monatlicher Sparbetrag. 

Wir hoffen du hast jetzt ein besseres Gefühl, wo deine optimale Sparquote liegen sollte. 

Wenn dir deine persönlichen Finanzen so wichtig sind wie uns, dann fang heute an deinen Sparplan dir einzurichten. Vertrau dir und deiner Sparstrategie, bleib konsequent und geduldig und es wird sich finanziell lohnen :). 

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Die Information in diesem Blogpost basieren auf Recherchen und unserem besten Wissensstand. Sie ersetzen nicht eine professionelle Finanzberatung. Die Anwendung, der hier genannten Empfehlungen, erfolgt auf eigenes Risiko.

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